Die 3. Woche

Da bin ich wieder und berichte von der dritten Woche meiner Reise. Zwar ist diese Woche recht kurz für mich gewesen, aber etwas gibt es doch zu erzählen.

Am Montag packte ich wieder meinen Rucksack voll mit Werkzeugen und brach zusammen mit Tinah, na wer hätte es gedacht, nach Kikwe auf. Heute wollten wir den Lehrerworkshop im Mädchenwohnhaus durchführen und damit die Einführung des Instandhaltungssystems beenden. Das bedeutet, nach dem Workshop werden jede Woche die Checklisten durch die Schüler und einmal im Monat durch die Lehrer selbst ausgefüllt. Lediglich die ersten Wochen begleite ich die Schüler dabei. Nachdem wir an der Schule ankamen, mussten wir erst einmal warten, bis die beiden Lehrer frei hatten. Das dauerte aber nur ca. eine halbe Stunde. Wir gingen zum Haus und begannen unsere Arbeit, was ungefähr bis Mittag dauerte. Daher aßen wir erst einmal Mittag, zusammen mit den Lehrern. Anschließend gingen Tinah und ich allein zum Mädchenwohnhaus zurück, um ein paar Reparaturen durchzuführen. Mit den Schülerinnen hatte ich vereinbart, dass das Wohnhaus immer montags um 16:00 Uhr mit Hilfe der Listen kontrolliert wird, da sie immer 15:30 Uhr Schulschluss haben. Da nun zwischen dem Mittagessen und 16:00 Uhr eine große Zeitspanne lag, kamen uns die Reparaturen als Zeitüberbrückung recht gelegen. Als die Mädchen kamen, fingen sie auch sofort mit der Kontrolle an. Im Gegensatz zu dem Workshop, bei dem ich noch aktiv mitgeholfen habe, schaute ich ihnen nun nur über die Schultern und half ihnen nur, wenn sie Fragen hatten. So können sie gut Erfahrungen sammeln, um diese Aufgaben später komplett selbständig durchzuführen. Als sie die Kontrolle beendet hatten, war es bereits früher Abend und wir kehrten zurück nach Nambala. Dabei beschlossen wir die Strecke zu laufen, was ca. eine Stunde dauerte, sodass es bereits dunkel war, als wir ankamen.

Somit hatten wir den Start der Arbeit in Kikwe abgeschlossen und müssen nur noch die nächsten beiden Montage dorthin, um die Kontrolle zu begleiten. Ok, ein paar kleinere Reparaturen gibt es dort schon auch noch, aber dafür muss man nicht jeden Tag vor Ort sein. Dadurch hatten wir nun Zeit, um in die Schulen nach Nambala und Ganana zu gehen.

So liefen wir am Dienstag zur Schule in Nambala und nahmen dafür wieder die Eisenbahnschienen. In den vergangenen Jahren haben die Naturfreunde aus Dresden hier einen Klassenraum als Bücherraum hergerichtet und einen Raum zum Computerraum ausgebaut. Diese Räume wollen sie nun zum Workcamp im Herbst diesen Jahres verschönern. Damit sie aber nicht zu viel Zeit damit verbringen, zuerst die Schäden in diesen Räumen zu beheben, bat Baraka mich, dies schon jetzt zu tun. Da das aber nicht wenig war, brauchten wir auch bis in den Nachmittag hinein und hatten dabei nur einen geringen Anteil beseitigt. Ein Grund hierfür war auch, dass uns einfach Ersatzteile und Werkzeuge fehlten. Deshalb fuhren Tinah und ich nach Usa River um nach Ersatzteilen zu schauen. Leider war es schon sehr spät und wir mussten das verschieben. Daher trafen wir uns mit Baraka der etwas für mich besorgt hatte. Ein kleines Gerät mit dem ich mir selbst Internet geben kann, d.h. ab sofort sollte das Internet keine Probleme mehr bereiten, wenn es darum geht den Blog zu aktualisieren. Naja, mal hoffen, dass auch TANESCO (der tansanische Stromlieferant) mitspielt. Wir fuhren zurück nach Nambala und ließen den Abend ausklingen.

Die nächsten Tage lassen sich leider recht kurz zusammenfassen. Am Mittwoch fühlte ich mich bisschen krank, weshalb wir entschieden einen Ruhetag einzulegen. Da es am nächsten Tag nicht besser war, ging in erstmal zum Arzt. Kurz gesagt, den Rest der Woche verbrachte ich damit, mich zu erholen, um wieder für die nächste Woche fit zu werden.

Naja eigentlich gibt es nichts weiter, was interessant wäre. Da ich das hier am Ende der Woche schreibe, kann ich euch versichern, dass es mir bereits besser geht.

Euch alles Gute und bis nächste Woche – Euer Martin

Woche vom 22.07. bis 28.07.2019

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1 Kommentar

  1. Hallo Martin
    Ich freue mich immer, deinen Blog zu lesen. Neueste Nachrichten aus Nambala und Umgebung rufen doch so manche Erinnerung hervor…. Schön, dass es dir wieder besser geht. Auch sowas kommt eben mal vor.
    Ich wünsche dir weiterhin eine erfolgreiche und interessante Zeit.
    Und Besuch bekommst du ja nun auch bald….diesmal leider ohne mich …..
    Liebe Grüße
    Annette

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